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Nach der Fahrt ist der Gastank warm. Wird er nun befüllt, so expandiert das Gas und nichts geht mehr

Der Gastank muß also kühl sein. Man kann sich eine zweite Lokomotive kaufen, dann kann sich immer eine abkühlen. Auch ein kräftiger kurzer Gasstrahl aus der Kartusche auf das Füllventil kühlt den Tank ab, dann nimmt er wieder Gas an. Die Lokomotive nicht in der prallen Sonne stehen lassen, das würde ebenfalls zu einer Erwärmung des Gastankes führen.
Noch etwas zur Physik, um zu verstehen, warum man kein Gas in den Tank bekommt, wenn er warm ist. Der erste Gasstrahl, der in flüssiger Form in den Gastank strömt, wird durch die Wärme des Tankes sofort in den gasförmigen Zustand versetzt. Es entsteht sofort ein gleich hoher Innendruck, der kein Gas mehr nach fließen läßt. Erst ein Abkühlen läßt den Druck fallen und ermöglicht uns ein weiteres Auffüllen mit Gas. Wir verwenden im Dampfmodellbau Butangas. Butangas verflüssigt sich bereits bei 4°C. Das bedeutet, wenn die Außentemperatur nahe der 4°C kommt, vergast es nicht mehr. Deshalb setzen die Hersteller Propangas zu. Aber Propan verflüssigt sich erst bei -17°C.

Dieses Gemisch aus Butan-Propan gibt es im Verhältnis 90/10, 80/20, 70/30, 60/40. Ein Verhältnis von 80/20 ist eigentlich bei jedem Wetter zu gebrauchen. Wird der Propangasgehalt höher, ist es bei niederen Außentemperaturen zu gebrauchen, bei sommerlichen Temperaturen mit Vorsicht zu genießen.

Bei hohen Temperaturen ist es schwierig, beim Umfüllvorgang das Propan flüssig zu halten. Zudem erzeugt Propan einen sehr hohen Druck im Gastank und wir wollen ja keine rollende Bombe besitzen.